Mitmachen?!?

Bei Freifunk mitmachen

Einfach Kontakt aufnehmen oder selbst probieren. Es ist nicht „ganz“ so kompliziert. 😉

Klicken Sie hier, um eine Übersichts-Karte der in Solingen und Umgebung bereits in Betrieb befindlichen Freifunk-Knoten zu sehen.
Jeder auf dieser Karte farbig markierte Punkt reprĂ€sentiert einen so genannten Freifunk-Knoten. Bei diesen handelt es sich im Regelfall um einen einfachen und kostengĂŒnstigen Router, welches auch durch Mitwirkende der Freifunk-Bewegung programmiert, aufgestellt und ferngewartet werden kann.
Wird ein Knoten neu errichtet, wird er normalerweise ĂŒber ein Netzwerkkabel an das vorhandene Internet, das heißt z.B. an einen freien LAN-Anschluss eines Modems, z.B. Fritzbox, oder eines LAN-Switches angeschlossen.
Alles weitere geschieht erst mal automatisch:
Der neue Knoten meldet sich ĂŒber eine gesicherte VPN-Verbindung bei Freifunk an.
Sobald er funktioniert, erscheint als Knotenname sg.freifunk.net und auf unserer Karte ein farbiger Punkt an dem Standort des neuen Knotens.
ZunĂ€chst benutzt der Knoten einen Teil Ihres Internetvolumens mit, und verteilt es zur freien und unkomplizierten Benutzung durch Menschen in seiner NĂ€he. Ihr Knoten sucht aber auch stĂ€ndig die Nachbarschaft nach weiteren Knoten ab. Es ist natĂŒrlich wichtig, dass das GerĂ€t auch im „Sichtbereich“ der Benutzer steht. Ein GerĂ€t am Fenster einer Wohnung mit Blick auf die Straße, oder ein GerĂ€t im Schaufenster eines GeschĂ€fts hat eine höhere Reichweite als ein GerĂ€t, was im Hinterzimmer oder einem BĂŒro ohne Sichtkontakt steht.  Hat man dann ein zweites GerĂ€t, was man zusĂ€tzlich an einer guten Stelle aufstellen kann, so verbinden sich die beiden GerĂ€te automatisch ohne Kabel bereits miteinander.
Bei der VergrĂ¶ĂŸerung der Kartenansicht sieht man dann zunehmend farbige Linien. Diese stellen direkte Verbindungen zwischen benachbarten Knoten dar. Eine solche Verbindung ist fĂŒr den Betrieb des Freifunk-Netzwerkes von entscheidender Bedeutung. Die Verbindungslinien markieren beim weiteren Ausbau die StabilitĂ€t des jeweiligen Netzes und somit die StĂ€rke der vorhandenen Internetverbindung.
Ist beispielsweise ein neuer Knoten bereits im Einzugsbereich eines anderen Knotens, dann wird er auch ohne direkten Kabel-Internetanschluss funktionieren, denn er verbindet sich automatisch ĂŒber Funk mit dem oder den benachbarten Knoten, was man dann spĂ€ter auf unserer Karte als Linien sehen kann.
Folglich stehen die Linien fĂŒr die zusĂ€tzliche StabilitĂ€t im Freifunk-Netz. Man ist nicht mehr nur auf den eigenen Internetanschluss angewiesen, sondern hat auch die AnschlĂŒsse der ĂŒber Funk verlinkten Nachbarn sozusagen als VerstĂ€rkung oder Reserve. So bildet das lokale Freifunk-Netzwerk ein „vermaschtes“ Netz.
Der Benutzer auf der Straße merkt gar nicht, dass er beim Vorbeigehen bereits automatisch von Knoten zu Knoten wechselt. FĂŒr ihn ist das dann schon ein richtiges Netz, wie er es vom Handy beim Telefonieren kennt.

Zur Zeit bilden die Solinger Stadtteile Wald und Ohligs das Freifunk-Netz mit den am weitesten eingebundenen Bereichen um die Haupt-GeschĂ€ftsstraßen. Aber das soll natĂŒrlich nicht so bleiben. Die Mitglieder der Solinger Freifunker sind stĂ€ndig damit beschĂ€ftigt, neue Knotenpunkte im gesamten Stadtgebiet einzurichten.
Wenn Sie sich daran beteiligen möchten, kommen Sie zu unseren Treffen oder melden Sie sich bei der ISG Ohligs. Sie können uns auch per e-mail kontaktieren.
Sie mĂŒssen auch nicht selbst ein GeschĂ€ft betreiben, um am Ohligser, Walder oder Merscheider Netz mitzumachen. Auch Privatleute entlang der Straßen können sich ein GerĂ€t ans Fenster stellen und schaffen so eine Verbindung zu den anderen Netzteilnehmern oder Passanten in der NĂ€he. Über info@freifunk-in-solingen erhalten Sie Informationen und bekommen Kontakt zu den Leuten, die sich mit der Technik auskennen und Ihnen helfen.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben,

  • selbst Freifunker zu werden,
  • Freifunk anzubieten,
  • dem Verein beizutreten,
  • uns, die Solinger Freifunker, zu unterstĂŒtzen, oder
  • einfach nur weitere Informationen zu bekommen,

dann sind Sie hier genau richtig.

Wir, die Solinger Freifunk-Gemeinschaft, sind eine lose Gruppe gleichgesinnter, technisch interessierter Menschen aller Altersklassen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Idee eines von BĂŒrgern betriebenen Netzwerks umzusetzen. Dazu treffen wir uns, tauschen uns aus, helfen einander, stellen die notwendigen GerĂ€te bereit, richten diese ein, stellen sie auf, und warten sie gegebenenfalls.
Bei uns mitzumachen, bedarf es keinerlei Qualifikationen, denn, jede/r macht das, was sie/er kann.

Welche GerĂ€te sind fĂŒr Freifunk eigentlich technisch geeignet?

Ein fĂŒr Freifunk geeignetes GerĂ€t, ein Router, muss mit einer speziellen, von der Freifunk-Gemeinschaft vorbereiteten Betriebs-Software (Firmware) bespielt (geflasht) werden können.  Jedes GerĂ€te-Modell, jede Hardware-Version, und jede Stadt benötigen eine eigene Betriebs-Software (Firmware).
Dadurch ist die Auswahl automatisch auf die Hersteller beschrĂ€nkt, die diese Funktion in ihrer Hardware ermöglicht haben. Weiterhin hĂ€ngt es von der jeweiligen Gemeinschaft ab, fĂŒr welche GerĂ€tetypen die jeweilige Software zur VerfĂŒgung steht. Das kann in Hamburg anders sein, als z.B. in Köln, DĂŒsseldorf, Frankfurt oder eben Solingen.
Derzeit gibt es auf vfn-nrw.de eine Liste geeigneter GerĂ€te und Software-Versionen, die nur fĂŒr Solingen GĂŒltigkeit hat, und sich auf fabrikneue GerĂ€te bezieht.
Das bedeutet, dass diese GerĂ€te zuvor noch nicht mit einer anderen Freifunk-Software bespielt gewesen sein dĂŒrfen. FĂŒr GerĂ€te, die bereits mit einer Ă€lteren Software, oder einer solchen aus einer anderen Stadt bespielt sind, oder waren, ist diese oben verlinkte Software nicht geeignet.
In einem solchen Fall ist die hier verlinkte Software zu verwenden.
Das klingt zunĂ€chst einmal kompliziert, erschließt sich dem Leser allerdings, sobald er sich nur etwas mit der Thematik befasst hat.

Das derzeit meistgebrÀuchliche und gleichzeitig auch preiswerteste GerÀt zum Betrieb eines Freifunk-Knotens ist das TL-WR-841 von der chinesischen Firma TP-Link.
Von diesem GerĂ€t sind zur Zeit die Hardware-Versionen V.10, V.11, 12, 13 und 14 im Handel (Saturn, Reichelt, Conrad oder Ă€hnlich, Kostenpunkt: maximal etwa 20 bis 30 €) erhĂ€ltlich. Vorsicht: TP-Link 841 mit V.13 und neuer werden nicht mehr unterstĂŒtzt! Leider haben die neueren GerĂ€te nach dem Willen der EU und der US Behörde eine nicht mehr frei verĂ€nderbare Firmware. Allerdings können z.B.  auf ebay-kleinanzeigen oder Ă€hnlichen Portalen neuwertige GerĂ€te schon fĂŒr ab 10€ erworben werden.

Die Freifunker sind gerne bereit, Ihnen bei der Auswahl zu helfen.

Wolfgang/ Harry Direktkontakt ĂŒber:   freifunk-in-solingen@online.de
oder allgemein auch an die Community unter info(at)freifunk-in-solingen.de Wegen SpamĂŒberlastung bitten wir, möglichst keine Kontaktanfragen direkt auf der Facebook-Seite zu stellen. Diese wĂŒrden uns möglicherweise nur verspĂ€tet erreichen

P.S.: Der StÀdtebund NRW hat unlÀngst in einem Schnellbrief vom 08.09.2016 an die MitgliedsstÀdte und -Gemeinden eine Empfehlung zum Thema Störerhaftung veröffentlicht, die wir gerne hier wiedergeben.

Mail-Kontakt
info@freifunk-in-solingen.de (allgemein) oder freifunk-solingen@online.de (Direktkontakt)
Freifunk-Treffen

NĂ€chstes Treffen: monatlicher Stammtisch

Termin: Dienstag, 26.2. 2019 um 18:30 Uhr, zusammen mit dem Digitalstammtisch der
ISG Ohligs. Ort: Isenburg Immobilien, DĂŒsseldorfer Str. 66, Solingen-Ohligs