Mitmachen?!?

Bei Freifunk mitmachen

Der Städtebund NRW hat unlängst in seinem neuesten Schnellbrief vom 08.09.2016 an die Mitgliedsstädte und -Gemeinden eine Empfehlung zum Thema Störerhaftung veröffentlicht, die wir gerne hier wiedergeben.

Klicken Sie hier, um eine Übersichts-Karte der in Solingen und Umgebung bereits in Betrieb befindlichen Freifunk-Knoten zu sehen.
Jeder auf dieser Karte farbig markierte Punkt repräsentiert einen so genannten Freifunk-Knoten. Bei diesen handelt es sich im Regelfall um einen einfachen und kostengünstigen Router, welches auch durch Mitwirkende der Freifunk-Bewegung programmiert, aufgestellt und gewartet werden kann.
Wird ein Knoten neu errichtet, wird er normalerweise über ein Netzwerkkabel an das vorhandene Internet, das heißt z.B. an einen freien LAN-Anschluss eines Modems, z.B. Fritzbox, oder eines LAN-Switches angeschlossen.
Alles weitere geschieht erst mal automatisch:
Der neue Knoten meldet sich über eine gesicherte VPN-Verbindung bei Freifunk an.
Sobald er funktioniert, erscheint als Knotenname sg.freifunk.net und auf unserer Karte ein farbiger Punkt an dem Standort des neuen Knotens.
Zunächst benutzt der Knoten einen Teil Ihres Internetvolumens mit, und verteilt es zur freien und unkomplizierten Benutzung durch Menschen in seiner Nähe. Ihr Knoten sucht aber auch ständig die Nachbarschaft nach weiteren Knoten ab.
Bei der Vergrößerung der Kartenansicht sieht man dann zunehmend farbige Linien. Diese stellen direkte Verbindungen zwischen benachbarten Knoten dar. Eine solche Verbindung ist für den Betrieb des Freifunk-Netzwerkes von entscheidender Bedeutung. Die Verbindungslinien markieren beim weiteren Ausbau die Stabilität des jeweiligen Netzes und somit die Stärke der vorhandenen Internetverbindung.
Ist beispielsweise ein neuer Knoten bereits im Einzugsbereich eines anderen Knotens, dann wird er auch ohne direkten Kabel-Internetanschluss funktionieren, denn er verbindet sich automatisch über Funk mit dem oder den benachbarten Knoten, was man dann später auf unserer Karte als Linien sehen kann.
Folglich stehen die Linien für die zusätzliche Stabilität im Freifunk-Netz. Man ist nicht mehr nur auf den eigenen Internetanschluss angewiesen, sondern hat auch die Anschlüsse der über Funk verlinkten Nachbarn sozusagen als Verstärkung oder Reserve. So bildet das lokale Freifunk-Netzwerk ein „vermaschtes“ Netz.
Der Benutzer auf der Straße merkt gar nicht, dass er beim Vorbeigehen bereits automatisch von Knoten zu Knoten wechselt. Für ihn ist das dann schon ein richtiges Netz.

Zur Zeit ist der Solinger Stadtteil Wald, und hier die Friedrich-Ebert-Straße, der am besten in das Freifunk-Netz eingebundene Bereich. Aber das soll natürlich nicht so bleiben. Die Mitglieder der Solinger Freifunker sind ständig damit beschäftigt, neue Knotenpunkte im gesamten Stadtgebiet einzurichten.
Wenn Sie sich daran beteiligen möchten, kommen Sie zu unseren Treffen.
Hier erhalten Sie Informationen und bekommen Kontakt zu den Leuten, die sich mit der Technik auskennen und Ihnen helfen.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben,

  • selbst Freifunker zu werden,
  • Freifunk anzubieten,
  • dem Verein beizutreten,
  • uns, die Solinger Freifunker, zu unterstützen, oder
  • einfach nur weitere Informationen zu bekommen,

dann sind Sie hier genau richtig.

Wir, die Solinger Freifunk-Gemeinschaft, sind eine lose Gruppe gleichgesinnter, technisch interessierter Menschen aller Altersklassen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Idee eines von Bürgern betriebenen Netzwerks umzusetzen. Dazu treffen wir uns, tauschen uns aus, helfen einander, stellen die notwendigen Geräte bereit, richten diese ein, stellen sie auf, und warten sie gegebenenfalls.
Bei uns mitzumachen, bedarf es keinerlei Qualifikationen, denn, jede/r macht das, was sie/er kann.

Welche Geräte sind für Freifunk eigentlich geeignet?

Ein für Freifunk geeignetes Gerät, ein Router, muss mit einer speziellen, von der Freifunk-Gemeinschaft vorbereiteten Betriebs-Software (Firmware) bespielt (geflasht) werden können.  Jedes Geräte-Modell, jede Hardware-Version, und jede Stadt benötigen eine eigene Betriebs-Software (Firmware).
Dadurch ist die Auswahl automatisch auf die Hersteller beschränkt, die diese Funktion in ihrer Hardware ermöglicht haben. Weiterhin hängt es von der jeweiligen Gemeinschaft ab, für welche Gerätetypen die jeweilige Software zur Verfügung steht. Das kann in Hamburg anders sein, als bspw. in Köln, Düsseldorf, Frankfurt oder eben Solingen.
Derzeit gibt es auf vfn-nrw.de eine Liste geeigneter Geräte und Software-Versionen, die nur für Solingen Gültigkeit hat, und sich auf fabrikneue Geräte bezieht.
Das bedeutet, dass diese Geräte zuvor noch nicht mit einer anderen Freifunk-Software bespielt gewesen sein dürfen. Für Geräte, die bereits mit einer älteren Software, oder einer solchen aus einer anderen Stadt bespielt sind, oder waren, ist diese oben verlinkte Software nicht geeignet.
In einem solchen Fall ist die hier verlinkte Software zu verwenden.
Das klingt zunächst einmal kompliziert, erschließt sich dem Leser allerdings, sobald er sich nur etwas mit der Thematik befasst hat.

Das derzeit meistgebräuchliche Gerät zum Betrieb eines Freifunk-Knotens ist das TL-WR-841 von der chinesischen Firma TP-Link.
Von diesem Gerät sind zur Zeit die Hardware-Versionen V.10 und V.11 im Handel (Saturn, Reichelt, Conrad oder ähnlich, Kostenpunkt: etwa 30 €) erhältlich. Allerdings können bspw. auf ebay-kleinanzeigen oder ähnlichen Portalen neuwertige Geräte schon für ab 8€ erworben werden.

Die Freifunker sind gerne bereit, Ihnen bei der Auswahl zu helfen.
Wolfgang:   wolfgang at freifunk-in-solingen punkt de
Michael:    drstahl at chaosdorf punkt de

Kontakt
wolfgang at freifunk-in-solingen.de
michael at freifunk-in-solingen.de
Freifunk-Treffen

Nächstes Treffen: Stammtisch im Juni

Termin: Dienstag, 12.06.2018, 19.30
Ort: Cobra Kantine Merscheider Str. 77-79